Willkommen auf meiner digitalen Insel!

Das Institut für Paradiesforschung ist künstlerisches Atelier und strategisches Gestaltungsbüro. Dabei ist es offen für Kollaborationen, denn durch gemeinsames Tun entsteht ein größeres Ganzes!

Das Institut für Paradiesforschung lässt sich über disziplin-übergreifende Grenzen hinaus als Forschung verstehen, die den Raum bzw. den Raumbegriff einen besonderen Stellenwert als Analyseinstrument einräumt (spatial turn). Im Fokus steht dabei nicht der statische, geometrische Raum, sondern der Raum als ein von Menschen gestaltetes, erlebtes und codiertes Phänomen. Ihre Arbeit erforscht Zwischenräume und Übergänge und erweitert den Ausstellungsraum um Handlungs-, Erfahrungs- und Erinnerungsräume. 

Gezwungen von der Unzufriedenheit mit der Gegenwart und getrieben von dem Wunsch nach Veränderung ist meine Arbeit eine stete Suche nach vollendeter Schönheit, Harmonie und Zufriedenheit. Der Mensch mit seinen Wünschen, aber auch Ängsten, steht dabei stets im Vordergrund.

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Institut für Paradiesforschung 

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Ich möchte untersuchen, wie sich Emotionen durch Licht, Projektion und VJing visuell erfahrbar machen lassen. Im Gegensatz zur klassischen Malerei wird Lichtprojektion räumlich, zeitlich und beweglich wahrgenommen – vergleichbar mit einem flüchtigen, sich ständig verändernden visuellen Raum.

Wenn die Projektion meinen Gefühlen entspricht (z. B. Mitgefühl, Fürsorge, Freude oder Geborgenheit), werden Farbe, Helligkeit, Bewegung und Rhythmus der Visuals zu einer Form der emotionalen Kommunikation. Die Spuren, die ich im Raum bzw. auf der Projektionsfläche hinterlasse, sind dabei Ausdruck dieser inneren Zustände. Emotionen werden so nicht nur dargestellt, sondern als zeitbasierte, räumliche Erfahrung sichtbar und erlebbar gemacht.

Im Kontext dieser Arbeit werden häufig gesellschaftlich mit Weiblichkeit assoziierte Emotionen untersucht, darunter Verbundenheit, Sehnsucht, Verletzlichkeit, Mitgefühl, Freude, Hoffnung, Unsicherheit, Scham, Selbstzweifel, Stolz, Stärke und Widerstandskraft, Freiheit, Selbstbestimmung, Wut über Ungerechtigkeit, Trauer und Geborgenheit.

Der Ansatz besteht darin, das Emotionen nicht als Hindernis zu begreifen, sondern als schöpferische Kraft – eine Kraft, die unerwartete Möglichkeiten eröffnen kann, ganz ähnlich wie Maltechniken, die vom Zufall und dem Unterbewusstsein geleitet werden.

How to paint emotions with light
Projektion, live-visuals

Jahr:
2026

Exhibit:
personal project

Credits:
Konzept: la-krok