Willkommen auf meiner digitalen Insel!

Das Institut für Paradiesforschung lässt sich über disziplin-übergreifende Grenzen hinaus als Forschung verstehen, die den Raum bzw. den Raumbegriff einen besonderen Stellenwert als Analyseinstrument einräumt (spatial turn). Im Fokus steht dabei nicht der statische, geometrische Raum, sondern der Raum als ein von Menschen gestaltetes, erlebtes und codiertes Phänomen. Ihre Arbeit erforscht Zwischenräume und Übergänge und erweitert den Ausstellungsraum um Handlungs-, Erfahrungs- und Erinnerungsräume. 

Gezwungen von der Unzufriedenheit mit der Gegenwart und getrieben von dem Wunsch nach Veränderung ist diese Arbeit eine stete Suche nach vollendeter Schönheit, Harmonie und Zufriedenheit. Die letzten Jahre widmet sie sich der Verknüpfung von visueller Kunst, Medienproduktion und gesellschaftlich relevanten Themen. Der Mensch mit seinen Wünschen, aber auch Ängsten, steht dabei stets im Vordergrund.

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Seit 2026 ist das Institut für Paradiesforschung mit dem Studio& fusioniert. Studio& gestaltet personalisierte Kunstwerke und Geschichten, die Kindern Selbstvertrauen, Mut und Geborgenheit schenken. Besucher:innen dieser Website haben die Möglichkeit, die Werke analog, digital, oder als Buch zu erwerben. Nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf. Ich versuche mich so schnell wie möglich bei Ihnen zu melden.






Institut für Paradiesforschung 

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Rhizomtopia ist eine Arbeit im Feld der generativen Kunst. Das endgültige Kunstwerk entsteht durch eine komplexe, oft überraschende Struktur, wobei diese von einem Algorithmus bestimmt wird.  Einem einfachen Regelwerk folgend werden einfache Variationen von Stickern erzeugt - der Computer wird zum Co-Gestalter. Rhizomtopia ist nicht vollständig kontrollierbar, sondern entfaltet sich im Zusammenspiel von Regeln, Dynamiken und Beteiligten, in denen sich nicht-lineare, emergente Muster bilden.

Stadtentwicklung funktioniert ähnlich. Stadtplaner definieren Rahmenbedingungen, doch das konkrete Ergebnis entsteht durch viele Akteure – Bewohner, Investoren, Natur, Zufall… Stadtentwicklung ist ein generativer Akt: kein Masterplan, sondern ein gestalteter Möglichkeitsraum – offen für Wandel und Mitgestaltung.

Mit dieser Arbeit möchte ich die Frage nach Gestaltung und Kontrolle in dynamischen, generativen Systemen – sowohl in der Kunst als auch im urbanen Raum - aufwerfen.

Jahr:
2025

Referenz:
Schmiede2025: Faust
Saline, Pernerinsel, Hallein

Credits:
la-krok