Willkommen auf meiner digitalen Insel!

Das Institut für Paradiesforschung lässt sich über disziplin-übergreifende Grenzen hinaus als Forschung verstehen, die den Raum bzw. den Raumbegriff einen besonderen Stellenwert als Analyseinstrument einräumt (spatial turn). Im Fokus steht dabei nicht der statische, geometrische Raum, sondern der Raum als ein von Menschen gestaltetes, erlebtes und codiertes Phänomen. Ihre Arbeit erforscht Zwischenräume und Übergänge und erweitert den Ausstellungsraum um Handlungs-, Erfahrungs- und Erinnerungsräume. 

Gezwungen von der Unzufriedenheit mit der Gegenwart und getrieben von dem Wunsch nach Veränderung ist diese Arbeit eine stete Suche nach vollendeter Schönheit, Harmonie und Zufriedenheit. Die letzten Jahre widmet sie sich der Verknüpfung von visueller Kunst, Medienproduktion und gesellschaftlich relevanten Themen. Der Mensch mit seinen Wünschen, aber auch Ängsten, steht dabei stets im Vordergrund.

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Seit 2026 ist das Institut für Paradiesforschung mit dem Studio& fusioniert. Studio& gestaltet personalisierte Kunstwerke und Geschichten, die Kindern Selbstvertrauen, Mut und Geborgenheit schenken. Besucher:innen dieser Website haben die Möglichkeit, die Werke analog, digital, oder als Buch zu erwerben. Nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf. Ich versuche mich so schnell wie möglich bei Ihnen zu melden.






Institut für Paradiesforschung 

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Schattenarchiv ist ein interaktives Kunstwerk, das die Wahrnehmung von Identität, Erinnerung und Nähe im urbanen Raum aufgreift. Es transformiert den Ort in eine lebendige Projektionsfläche, auf denen die flüchtigen, anonymen Begegnungen von Passant*innen zu einem visuellen Erlebnis werden.

Durch den Einsatz ferngesteuerter Kameras werden unauffällig Porträts von vorbeigehenden Menschen aufgenommen. Diese werden nicht sofort dargestellt, sondern die Bilder bleiben zunächst verborgen – sie sind digital maskiert und archiviert. Diese Porträts erscheinen erst dann, wenn sich eine weitere Person in den erfassten Raum begibt. Ihre Bewegungen werden in Echtzeit erfasst und in eine digitale Silhouette umgewandelt. In den Schatten/ Silhouetten werden die Porträts der anderen Menschen sichtbar gemacht. Es entsteht ein Moment der „Begegnung“ im öffentlichen Raum: Das Bild einer fremden Person wird nur durch die Präsenz eines anderen sichtbar – durch den Schatten, der den Raum durchdringt. Unsichtbares wird somit sichtbar, denn „…. das Sichtbare ist vergänglich, das Unsichtbare ist ewig.“

Schattenarchiv lädt die Menschen ein, in einem anonymen Raum eine subtile Begegnung zu erleben – ein Moment der Verbindung, der nur durch die Anwesenheit des Anderen möglich ist. Indem es die Wahrnehmung von Identität und Erinnerung in den öffentlichen Raum trägt, fordert es die passiven Passant*innen auf, sich aktiv in den künstlerischen Prozess einzubringen und eine tiefere, temporäre Verbindung mit ihrer Umgebung und den anderen zu erfahren. So wird der öffentliche Raum nicht nur zu einem Schauplatz von Bewegung, sondern zu einem Ort der stillen, kollektiven Interaktion.


Schattenarchiv
Interaktive Projektion

Jahr:
2025

Ausstellung:
Schmiede 2025: Faust
Pernerinsel, Hallein, Austria

Credits:
Konzept & Umsetzung: Laura Krok